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Bianca läuft …


2013 DOK Leipzig, Internationales Programm Dokumentarfilm
Deutschland, Österreich | 2013 | 83 Minuten | deutsch | keine Untertitel | Weltpremiere
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Bianca läuft … | Bianca läuft …

KATALOGTEXT
Bianca, eine junge Frau, die im österreichischen Burgenland lebt, gibt viele Rätsel auf. Sie ist eine passionierte Läuferin, aber im Gehen versagen ihr die Beine den Dienst. Sie ist eine hochbegabte Malerin und entwirft, fotorealistisch genau, immer wieder neue Abbilder ihrer selbst, die sie durchbohrt, genagelt, geritzt, in wallenden Kleidern oder gefesselt an ihre Sportschuhe zeigen. Stets mit einem Lächeln im alterslosen Gesicht erzählt sie von ihren Krankheiten, den in immer kürzeren Abständen auftauchenden Zusammenbrüchen und der Sammelleidenschaft für tote Tiere.
Die Fotografin und Filmemacherin Tina Bara respektiert den Kokon ihrer Protagonistin. Sie lässt die Gemälde sprechen, in denen sich grausame Hinweise auf Selbstzerstörung und Selbsthass finden, die danach schreien, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei ist „Bianca läuft …“ ein ganz stiller Film, dessen Stärke in der Verunsicherung liegt. Die Regisseurin erhebt in diesem Debüt den Prozess der tastenden Annäherung und ihre eigenen Zweifel zum dramaturgischen Prinzip und schafft dadurch eine für Interpretationen offene Struktur. Die Begegnungen mit Bianca führen einen auf unsicheres Terrain – weder sie noch der Film geben Halt.

Cornelia Klauß
Credits
Originaltitel: Bianca läuft …
Land: Deutschland, Österreich
Jahr: 2013
Sprache: deutsch
Untertitel: keine
Laufzeit: 83 Minuten
Format: HD Videofile (QT H.264 1080p)
Farbe: Colour
Regie: Tina Bara
Produktion: Tina Bara
Kamera: Tina Bara
Schnitt: Tina Bara, Oliver Brodt
Musik: Bianca Maria Samer
Ton: Tina Bara, Oliver Brodt
Buch: Tina Bara
Website:
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Annotationsverweis
Die Texte zu den Filmen in den Wettbewerbsprogrammen Dokumentarfilm und im Internationalen Programm wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge sind Produktionsmitteilungen.