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The Special Need


2013 DOK Leipzig, Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Deutschland, Italien | 2013 | 84 Minuten | italienisch | englische Untertitel | Deutsche Premiere
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The Special Need | The Special Need


KATALOGTEXT
Enea ist 27, ein junger Mann mit ganz gewöhnlichen Bedürfnissen. Ungewöhnlich ist allerdings seine direkte Art, sie auszudrücken. Wie ein Banner trägt er seine Sehnsucht nach einer Frau vor sich her. Enea ist Autist und kann die Reaktionen der Mädchen, die er auf der Straße anspricht, nicht immer genau deuten. Und dass es nicht gerade die Traumfrau aus der Zeitschrift sein wird, die ihn erhört, ist eine Erfahrung, die noch vor ihm liegt. Da er noch nie Sex hatte, wollen sein Freund Alex und Carlo, Regisseur des Films, ihm helfen. Gemeinsam machen sie sich in einem alten VW-Bus auf die Reise, von Italien über Österreich nach Deutschland. Denn dort gibt es einen Ort, an dem Menschen wie Enea mit einem „special need“ sich im wortwörtlichen Sinn an ihre Sexualität herantasten können.
Sex ist in unserer Gesellschaft allgemein mit hohen Erwartungen aufgeladen. Fantasie von Realität, Sexualität von Liebe abzugrenzen, fällt vielen schwer. Der Film behandelt Enea ganz folgerichtig auch nicht als Sonderfall. Mit großer Empathie folgt er seinen Protagonisten auf diesem sommerlichen Männerausflug, der für alle drei zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Gefühle wird. Die Kamera in diesem Roadmovie erzeugt eine große Natürlichkeit, während das Gespür für tragikomische Szenen die Leichtigkeit hinzufügt.

Lars Meyer
Credits
Originaltitel: The Special Need
Land: Deutschland, Italien
Jahr: 2013
Sprache: italienisch
Untertitel: englische
Laufzeit: 84 Minuten
Format: DCP
Farbe: Colour
Regie: Carlo Zarotti
Produktion: Henning Kamm, Erica Barbiani, Fabian Gasmia
Kamera: Julián Elizalde
Schnitt: David Hartmann
Musik: Dario Moroldo
Ton: Andrea Blasetig
Buch: Carlo Zoratti, Cosimo Bizzarri
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Annotationsverweis
Die Texte zu den Filmen in den Wettbewerbsprogrammen Dokumentarfilm und im Internationalen Programm wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge sind Produktionsmitteilungen.