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Dance For Me


2013 DOK Leipzig, Internationales Programm Dokumentarfilm
Dänemark | 2012 | 80 Minuten | chinesisch, dänisch, englisch, russisch | englische Untertitel | Deutsche Premiere
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Dance For Me | Dans for mig


KATALOGTEXT
Rumba, Jive und Paso doble. Im Leben von Mie und Jegor dreht sich alles ums Tanzen. Die beiden Teenager sind professionelle Standardtänzer für die lateinamerikanischen Schrittfolgen und hundertprozentig davon erfüllt, einmal zu den Besten zu gehören und zu unvergessenen Legenden auf dem Tanzparkett zu werden. Die begleitenden Lebensumstände sind jedoch alles andere als gewöhnlich. Dänemark, ein Land mit großer Tanztradition und ambitionierten Tanzschulen, hat in diesem Bereich ein offensichtliches Nachwuchsproblem. Der Russe Jegor, als Teenager nach Dänemark gekommen, lebt nun mit im Zuhause seiner Tanzpartnerin. Sein Wohl und Verbleib im Land hängen einzig von seinem sportlichen Erfolg ab.
Am Anfang erscheinen die beiden zumindest auf dem Tanzboden wie das perfekte Paar. Jegor jedoch hat schwer mit Heimweh zu kämpfen und große Schwierigkeiten, sich in der neuen Umgebung, Sprache und Kultur zurechtzufinden. Mie wiederum leidet unter Jegors Verschlossenheit und die Distanz zwischen den beiden macht sich im Training und bei Auftritten negativ bemerkbar. Nach einer Weile finden sie einen Weg, sich einander zu öffnen und zu begreifen, was es wirklich heißt, gemeinsam als Paar zu tanzen. Katrine Philp zeichnet dieses Porträt einer ungewöhnlichen „Geschwister“- und Arbeitsbeziehung mit großer Sensibilität und fängt in ästhetischen Bildern die hochartifiziell durchgestylte Welt des Standardtanzes ein.

---Lina Dinkla
Credits
Originaltitel: Dans for mig
Land: Dänemark
Jahr: 2012
Sprache: chinesisch, dänisch, englisch, russisch
Untertitel: englische
Laufzeit: 80 Minuten
Format: DCP
Farbe: Colour
Produktion: Lise Saxtrup
Regie: Katerine Philp
Musik: Uno Helmersson
Kamera: Sophia Olsson, Niels Thastum, Sturla Brandth Grøvlen
Schnitt: Signe Rebekka Kaufmann
Buch: Katrine Philp
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Annotationsverweis
Die Texte zu den Filmen in den Wettbewerbsprogrammen Dokumentarfilm und im Internationalen Programm wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge sind Produktionsmitteilungen.